
Es gibt Gerichte, die schmecken nach Leichtigkeit und Wärme zugleich – und genau so ist mein Sommer-Curry mit Kichererbsen, Feta & Kokosmilch. Cremig, mild-würzig und voller Farbe, ist es für mich das perfekte Abendessen an lauen Sommertagen: nährend genug, um wirklich satt zu machen, und doch so leicht, dass es nicht beschwert. An Tagen, an denen ich nach der Abendpraxis noch etwas Gutes auf den Teller bringen möchte, ist dieses Curry mein liebster Begleiter.
Das Schöne daran: Es ist in rund 30 Minuten fertig, steckt voller pflanzlicher Power und lässt sich wunderbar variieren. Die Kichererbsen geben Halt und wertvolles Eiweiß, die Kokosmilch macht alles herrlich cremig, und der Feta sorgt zum Schluss für genau die richtige salzige Note. Ein kleines Stück Sommer in der Schüssel. 🌿
Was dieses Curry so besonders macht
Für mich ist Kochen ein Teil meiner Selbstfürsorge – ein Moment, in dem ich ganz bei mir ankomme. Mir ganz bewusst etwas Gutes tue. Dieses Curry vereint alles, was ich liebe: frisches Sommergemüse, wärmende Gewürze und eine cremige Basis, die satt und zufrieden macht. Es ist vegetarisch, unkompliziert und so flexibel, dass Du es ganz nach dem zubereiten kannst, was Dein Gemüsefach gerade hergibt. Achtsam kochen, achtsam genießen – das ist meine Einladung hinter jedem Löffel.
Das Rezept (für 2–3 Personen)
Für das Curry:
- 1 Dose Kichererbsen (ca. 240 g Abtropfgewicht)
- 1 Zucchini, in Halbmonden
- 1 rote Paprika, in Streifen
- 1 Zwiebel, fein gewürfelt
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 1 daumengroßes Stück Ingwer, gerieben
- 1 Dose Kokosmilch (400 ml, gerne vollfett)
- 2 EL Tomatenmark
- 1–2 TL Currypulver (nach Geschmack)
- ½ TL Kurkuma
- 1 Prise Chiliflocken (optional)
- 1 EL Kokos- oder Olivenöl
- Salz & frisch gemahlener Pfeffer
Zum Servieren:
- 100 g Feta, zerbröselt
- Frischer Koriander oder glatte Petersilie
- Saft einer halben Limette
- Reis, Quinoa oder warmes Fladenbrot
Zubereitung
Erhitze das Öl in einer großen Pfanne und dünste Zwiebel, Knoblauch und Ingwer bei mittlerer Hitze glasig – bis die Küche herrlich zu duften beginnt. Gib Currypulver, Kurkuma und Tomatenmark dazu und röste die Gewürze kurz mit an. So entfalten sie ihr volles Aroma.
Nun kommen Paprika und Zucchini in die Pfanne. Brate das Gemüse ein paar Minuten an, dann gießt Du die Kokosmilch auf und rührst die abgetropften Kichererbsen unter. Lass alles bei sanfter Hitze etwa 15 Minuten köcheln, bis das Gemüse weich und die Sauce schön cremig ist. Zum Schluss mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Limette abschmecken.
Richte das Curry mit Reis oder Quinoa an, streue den zerbröselten Feta darüber und gib reichlich frische Kräuter dazu. Fertig ist Dein wärmendes Sommer-Curry. 🍛
Mein Extra-Tipp
Dieses Curry schmeckt am nächsten Tag fast noch besser! Die Gewürze ziehen über Nacht durch und werden noch runder. Ich koche deshalb gerne die doppelte Menge und habe so am nächsten Tag ein schnelles, nährendes Mittagessen – perfekt fürs Meal Prep. Wer es etwas sättigender mag, gibt eine Handvoll Babyspinat in den letzten Minuten dazu.
Genieße Dein Curry in Ruhe, vielleicht draußen auf dem Balkon im warmen Abendlicht. Nimm Dir den Moment, schmecke die Gewürze, spüre die Wärme. So wird aus einem einfachen Abendessen ein kleiner Akt der Selbstliebe. ❤️
Alles Liebe,
Anni