Asana-Lexikon: Der Bogen – Dhanurasana

Im Bogen freut sich ganz besonders Deine Wirbelsäule, denn endlich wird sie einmal in eine für sie so wohltuende Richtung bewegt!

Anleitung: Du liegst in der Bauchlage, beuge die Beine und fasse Deine Fußgelenke mit den Händen. Halte den Kopf gerade, in Verlängerung der Wirbelsäule. Mit der nächsten tiefen Einatmung hebst Du die Beine, Kopf, Oberkörper und Arme an und kommst so in Deinen Bogen. Atme tief und gleichmäßig. Du kannst die Knie entweder relativ nah beieinander halten oder weiter auseinander – teste gerne einmal, was sich besser anfühlt.

Falls Du Deine Fußgelenke nicht zu fassen bekommst oder es Dir zu große Mühe bereitet, nimm gerne den Gurt zur Hilfe. Die Schultern schieben aktiv weg von den Ohren, die Arme sind gestreckt.

Wirkungen: Im Bogen wird Deine gesamte Wirbelsäule bewegt, in eine für sie ungewöhnliche Richtung, was ihr sehr guttut. Auch Dein Brustkorb, Brustwirbel und Halswirbel werden gedehnt. Die Rückenmuskeln werden gestärkt, Deine Bauchorgane bekommen ganz nebenbei eine Massage.

Mit Dhanurasana kannst Du neues Selbstvertrauen entwickeln und erhabene Gedanken pflegen. „Du erhebst Dich über die Dinge“. Der Bogen besitzt eine stark aktivierende Wirkung, durch die direkte Stimulation des Sonnengeflechts im Manipura Chakra werden Deine Energien ins Fließen gebracht.

Dhanurasana wirkt auf Manipura, Anahata, Vishuddha und Ajna Chakra.

Variation: Swami Shivananda hat seine Schüler jeden Tag auch den Schaukelbogen üben lassen. Durch dynamisches Ein- und Ausatmen mit Fokus auf den Bauch kannst Du es schaffen, in eine Schaukelbewegung zu kommen. Die Dehnwirkung und die Massage Deiner Bauchorgane wird dadurch automatisch noch intensiviert. Genieße es.

Eine andere schöne Variante ist der parallel gehaltene Bogen. Fasse abwechselnd mit der rechten Hand an den linken Fuß und dann mit der linken Hand an den rechten Fuß. Der diagonale Bogen fordert die Wirbelsäule auf eine andere Art, sorgt für einen neuen Impuls. Brustwirbel und Halswirbel werden gut gedehnt, ebenso die Beinrückseiten. Achte auf Deine Knie.

Bildcredit: Photo privat

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