Asana-Lexikon: Die Bergstellung – Tadasana

Die Erde trägt Dich, Du stehst ruhig und fest mit beiden Beinen im Leben. Du bleibst trotzdem weich, damit nicht schon der kleinste Windhauch Dich umwehen kann. Wie Bambus – fest und beweglich zugleich.

Anleitung: Du stehst stabil und ruhig, Dein Gewicht ist gleichmäßig auf beiden Fußsohlen verteilt. Du kannst entweder hüftbreit stehen oder die Füße schließen. In der Bergstellung ist das Becken nach vorne ausgerichtet – Po und Bauch dabei leicht anspannen! Die Schultern ziehen nach hinten-unten, die Knie sind leicht gebeugt. Du stehst ganz aktiv, auch wenn dies nicht so aussieht. Dein Kopf ist gerade, halte ihn in Verlängerung Deiner Wirbelsäule, die Augen sind geschlossen.

Entspanne Deine Gesichtszüge, entspanne Dich und fühle die vollkommene Ruhe und Konzentration dieser Asana. Der Berg symbolisiert die Verbindung zwischen Himmel und Erde.

Wirkungen: In Tadasana wird die gesamte Rückenmuskulatur trainiert und das Gleichgewicht gefördert. Durch die bewusste Aufrichtung der Wirbelsäule förderst Du Deine Haltung. Auf der geistigen Ebene kann Tadasana Dir helfen, eine Haltung der inneren Ruhe und Gelassenheit zu entwickeln.

Auch wenn die Stürme des Lebens wild um Dich herumtoben, bewahrst Du Dir Deine innere Gelassenheit. Dein tiefes, inneres Glück hängt nicht von äußeren Umständen ab. Gleichzeitig bewahrst Du Dir die nötige Flexibilität und bewegst Dich mit dem „Sturm“.

Die Berghaltung regeneriert und verbessert Balance, Körpergefühl sowie die Konzentration. Wenn Du diese Asana regelmäßig praktizierst, verbessert sich Deine Ausstrahlung und Dein Selbstwertgefühl wird gefördert. Besonders angesprochen wird dabei das Muladhara Chakra.

Bildcredit: Photo by Brian McMahon on Unsplash

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