Asana-Lexikon: Bauchmuskelübungen – Navasana

Für einen starken, gesunden Rücken sind gut trainierte Bauchmuskeln unerlässlich. Stärke Deine Körpermitte und finde so Balance.

Anleitung: Liege auf dem Rücken, stelle die Füße so nah wie möglich zum Po auf. Hebe dann den Oberkörper vom Boden ab, Du spürst jetzt Deine Bauchmuskeln. Achte darauf, dass Dein Nacken entspannt bleibt, hebe den Kopf nicht zu stark an. Strecke die Arme gerade nach vorne. Entweder zeigen die Hände in der Mitte durch die Beine oder halte sie links und rechts von den Knien. Du kannst diese klassischen Bauchmuskelübungen, Navasana, entweder dynamisch ausführen indem Du dich dabei bewegst, oder statisch.

Wirkungen: Deine gesamte Bauchmuskulatur wird gestärkt – Rectus Abdomini, Obliquus, Transversus abdomini. Die Bauchmuskeln sind die Gegenspieler zu den Rückenmuskeln und für einen starken Rücken von immenser Wichtigkeit. Rückenschmerzen wird vorgebeugt. Nach der Anspannung im Training können die Bauchmuskeln besonders gut entspannen, eine tiefe Bauchatmung wird gefördert.

Navasana harmonisiert und zentriert das Prana. Es wirkt vor allem auf das Manipura Chakra, unser ganz persönliches „Energiekraftwerk“ des Körpers. Das Manipura Chakra befindet sich im Bereich des Solarplexus, ca. 5-10 cm unter dem Bauchnabel.

Variationen: Du kannst Deine Bauchmuskeln in unendlich vielen Variationen trainieren. Um nur ein paar Anregungen zu geben: Strecke die Beine gerade nach oben Richtung Decke, hebe dann die Füße mit kleinen, kurzen Bewegungen nach oben – durch die Kraft Deiner unteren, tiefen Bauchmuskulatur. Anschließend hebe in ebenso kleinen, kurzen Bewegungen den Po nach oben Richtung Decke.

Eine weitere Variante ist der diagonale Sit-up: Ziehe zunächst beide Hände zum rechten Knie, dann zum linken. Dann im schnellen Seitenwechsel.

Bildcredit: Photo by Wesley Tingey on Unsplash

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